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Aktuelles
Besucherrückgang bei Opern und Orchestern gestoppt
Aktuelles Kulturbarometer bringt neue Zahlen und Trends
Zum ersten Mal nach sechs Jahren konnte der Rückgang der jährlichen Konzert‐ und Musiktheaterbesucher in Deutschland gestoppt werden. Damit zeichnet sich eine Kehrtwende in der 2005 konstatierten Entwicklung rückläufiger Zuschauerzahlen ab. Besuchten in der Spielzeit 2004/05 42% der bundesweiten Bevölkerung mindestens jährlich eine Musiktheateraufführung bzw. ein E‐Musikkonzert, waren es in der Spielzeit 2010/11 44%. Der Bevölkerungsanteil von 50% aus dem Jahr 1993/94 konnte jedoch noch nicht wieder erreicht werden. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des heute in Berlin vorgestellten 9. KulturBarometers, einer seit 1990 regelmäßig erhobenen Repräsentativumfrage des Zentrums für Kulturforschung (Bonn), nach 2005 in diesem Jahr zum zweiten Mal erstellt in Kooperation mit der Deutschen Orchestervereinigung (DOV).
Die Ergebnisse sind hier abrufbar.
Info
Kulturvermittlung als Forschungsgegenstand
Kulturvermittlung ist ein zentraler Lehr- und Forschungsschwerpunkt des Instituts für Kulturpolitik, das 1998 an der Universität Hildesheim als Bestandteil der kulturwissenschaftlichen Studiengänge gegründet wurde.
Als einer der ältesten und größten Studiengänge in Deutschland, die für Aufgaben der Kulturvermittlung im weitesten Sinne qualifizieren, sehen wir uns in einer besonderen Verantwortung, vernetzend in der Kulturvermittlungs-Forschung zu wirken.
Um die Forschungsdaten aus eigenen Erhebungen sowie Ergebnisse von Studien anderer Forschungsinstitute in Deutschland und vor allem im englischsprachigen Ausland einer breiteren Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen, haben wir gemeinsam mit Studierenden der Hildesheimer Kulturwissenschaften die erste wissenschaftliche Internet-Plattform für dieses Forschungsfeld eingerichtet.
Kulturvermittlung sowohl die Vermittlung der Künste, Kulturelle Bildung wie auch kulturmanageriale und kulturpolitische Strategien, die sich mit dem Wechselverhältnis zwischen Kunst- und Kulturproduktion und –rezeption befassen.
Prof. Dr. Birgit Mandel und Thomas Renz
Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim
