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Kunstvermittlung

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Kunstvermittlung im engeren Sinne will den Zugang zu professionellen künstlerischen Produktionen ermöglichen, indem diese zum Beispiel durch Führungen, Vorträge, Programmhefte oder auch durch eigene ästhetisch-praktische Auseinandersetzung in Workshops in ihren Inhalten und ihrer Ästhetik verständlich gemacht werden.

Ein Großteil der Vermittlungsansätze in den traditionellen Kulturinstitutionen arbeitet (oftmals nicht bewusst) mit der Idee der Übersetzung, der Erklärung des Sinns einer künstlerischen Produktion in einer „autorisierten“ Fassung, ausgehend von der Prämisse, dass sich Kunst ohne Vorwissen nicht erschließen lässt. Kulturvermittlung als „Kunstübersetzung“ basiert auf der Erkenntnis, dass Kunst nicht voraussetzungslos verständlich ist. Kunstvermittlung liefert die Hintergründe und „Codes“, um Kunst zu entschlüsseln als Voraussetzung für Kunstrezeption (Bourdieu 1970) und schafft den kommunikativen Rahmen für eine Auseinandersetzung zwischen Kunst und Rezipient. Im besten Falle ermutigt sie Rezipienten zu eigenständigen, individuellen Urteilen und Erfahrungen in diesem Prozess.

Wissenschaftliche Themenschwerpunkte sind u.a.:
  • Kunstvermittlung und Vermittlungsformate in den einzelnen Kunstsparten Theater, Musik, Bildende Künste, Film, Literatur, Museum/Kulturerbe, Popkultur, Medien
  • Analyse von Kunstrezeptionsprozessen










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